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Über uns

Wir, der Ring des Ilúve, sind eine kleine Gemeinschaft von Menschen, Nachtelfen, Zwergen und Gnomen auf Seiten der Allianz. Unsere Ziele sind in erster Linie der Zusammenhalt und die Unterstützung untereinander. Ein nettes Zusammensitzen am Lagerfeuer, ein spannendes Abenteuer oder ein lustiger Umtrunk, all das kommt bei uns nicht zu kurz.

Wir sind eine rollenspielorientierte Gilde auf dem Server „Zirkel des Cenarius“ in dem Spiel World of Warcraft. Die wichtigste Vorraussetzung für einen Beitritt bei uns ist das Interesse für das Rollenspiel. Jeder kann seinen Charakter bei uns ausleben wie er möchte. Lediglich abgrundtief böse Charaktere passen nicht in unser Konzept.



˜ Hintergrundgeschichte ˜

Es ist nun einige Jahre her, dass Lórelia damals in Ashenvale spazieren ging. Ihre Glieder taten ihr bereits weh vom vielen Laufen und sie merkte, wie sie allmählich müde wurde. Sie entschied sich ein Feuer zu machen, um sich ein wenig zu Essen zuzubereiten. Der Wind pfiff ihr frisch um die Ohren. Damit das Feuer nicht ausgehen konnte, grub sie vorsichtig eine Vertiefung in die feuchte Erde. Doch plötzlich blitzte im dunklen Boden etwas auf. Die untergehende Sonne schickte ihre Strahlen auf einen Gegenstand, der halb von Schlamm und Dreck bedeckt war. Lórelia hob ihn auf und befreite ihn von der klumpigen Erde. Es war ein Ring, ein ungewöhnlich schöner Ring. Da er alt zu sein schien und wohl schon lange dort vergraben lag, konnte Lórelia sich kaum vorstellen, dass er jemandem gehörte. Sie probierte ihn an und zu ihrer Überraschung passte er sogar genau.
Von da an trug sie diesen Ring tagtäglich. Wenige Tage nach diesem Fund hatte Lórelia einen Traum, der unheimlich echt wirkte:

Zwei Truppen, der Allianz und der Horde zugehörig, standen sich gegenüber und waren kurz davor sich in eine furchterregende Schlacht zu stürzen. Ganz vorne in den Reihen der Allianz standen ein Nachtelf und ein Mensch dicht beisammen. Ohne sie jemals gesehen zu haben wusste Lórelia wer sie waren. Es waren Aranaí, der stolze Nachtelfen Krieger und Karaphil, ein Mensch mit großem Mut. Sie waren gute Freunde und halfen sich immer wieder gegenseitig, wenn der andere in Not war. „Nur zusammen sind wir stark“, sagten sie immer.
Doch dann begann der Kampf, urplötzlich und unerwartet. Die beiden Seiten stürmten aufeinander zu. Klingen klirrten und bohrten sich in die Körper der Gegner. Obwohl sich Aranaí und Karaphil, geschworen hatten zusammen zu bleiben, um aufeinander Acht zu geben, verloren sie sich im Kampf. Der Nachtelf versuchte alles um den Freund Karaphil in dem Gemenge wieder zu finden. Doch während er sich beim kämpfen noch umsah, empfand er plötzlich einen Schmerz in der linken Brust, wo das Herz saß. Und da sah er gerade, wie Karaphils lebloser Körper im Gemenge dumpf auf dem Boden aufschlug. Neeeiiiiiiinnn!!!
Der Verlust seines Freundes brachte ihn vollkommen aus der Fassung. Ein Moment des tiefen Schmerzes ließ ihn in seiner Deckung unachtsam werden. Dieser Moment der Unachtsamkeit reichte seinem Gegenüber, einem hässlichen Orc, aus, um auch Aranaís Leben ein Ende zu setzten. Sein Körper schlug ebenfalls leblos auf dem Boden auf.
Der Kampf tobte weiter, ohne dass jemand die Gefallenen beachtete. Die Lücken, die sie hinterließen, wurden einfach von hinten durch neue Krieger geschlossen.
Einige Zeit und viele Gefallene später zogen sich die Truppen der Allianz aus dem aussichtslosen Kampf zurück. Sie wurden noch eine Weile von einigen Orcs und Trollen gejagt, die aber schließlich doch von ihnen abließen und zu ihrem Kriegstrupp zurückkehrten.

Die anderen Mitglieder des hordischen Trupps waren soeben dabei die Gefallenen ihrer nützlichen und wertvollen Sachen zu entledigen.
„Schau Boss, dieses Kette wertvoll sein?“, fragte ein Troll den Hauptmann, als er gerade Aranaís Leichnam begutachtete.
„Dieselbe Kette hab ich auch bei dem da drüben gefunden, aber sie ist nichts wert. Lass sie liegen“, antwortete ihm ein anderer Orc.
„Jetzt werft die Leichen endlich auf einen Haufen und zündet sie an!“ donnerte der Hauptmann, „wir haben genug Kriegsbeute. Mehr ist kaum noch zu holen.“
Die Gemeinen gehorchten ihm und zündeten die zu Scheiterhaufen zusammen geworfenen Leichen an.
Aranaís sterbliche Überreste lagen genau auf Karaphils Gebeinen. Und als das Feuer heißer und heißer wurde und die Flammen höher schlugen und die Leichen versengten, schmolzen die Amulette der Beiden in der Hitze. Sie tropften zu einem Klumpen zusammen, aus dem auf mysteriöse Weise ein Ring schmolz. Der Ring glühte und sein Aussehen war in den Flammen eindeutig zu erkennen.

Lórelia wachte erschreckt auf. Das Aussehen des Rings aus ihrem Traum hatte sich in ihr Gedächtnis gebrannt. Vorsichtig fühlte sie nach dem Ring an ihrem Finger und hob die Hand in den Mondschein. Es war der gleiche Ring wie aus dem Traum. Lórelia schluckte. War das nur Zufall oder hatte das etwas zu bedeuten?
Lórelia saß aufrecht im Bett und dachte lange Zeit darüber nach, bis ihr müde die Augen zufielen.

Am nächsten Tag verschwendete sie keinen Gedanken mehr an den gestrigen Traum. Doch der Tag war anstrengend für Lórelia und so fiel sie am Abend wieder todmüde ins Bett.

In ihren Träumen erschien ihr Aranaí aus dem Traum vom Vortag. Er saß mit ihr unter einem Baum im Wald. Der Nebel lag tief über der Erde.
„Schau, “ sagte er zu ihr, wie zu einem Kind, „Karaphil und ich könnten noch am Leben sein, wären wir zusammen geblieben, wir haben uns geschworen immer für einander da zu sein. Doch an diesem Tag haben wir es nicht getan, und ich erlaube mir zu sagen das wir nur deshalb beide gestorben sind.“
„Aber ihr seid doch hier!“ hörte Lórelia sich sagen.
Aranaí lächelte geheimnisvoll, ging aber nicht weiter auf die Bemerkung ein.
„Es ist wichtig für deine Freunde da zu sein, und für sie auch mal alles stehen und liegen zu lassen, dich für sie einzusetzen und sie aus missligen Lagen zu retten. Man kann sich gut ergänzen, jener kann dieses gut ein anderer etwas anderes. Natürlich kann man zusammen auch Spaß haben.“
Er lächelte als er in ihr verständnisloses Gesicht schaute.
„Du wirst verstehen. Gedenke nur: Alleine wirst du kaum einen Drachen töten können oder in einer Taverne lachen können, zu zweit ist es leichter und zu mehreren um so mehr. Doch was wäre die Welt, wenn alle gleich wären …“
Er sprach nicht zu Ende und als Lórelia sich zu ihm drehte um ihn zum Fortfahren zu bitten, war er nicht mehr da.
Doch als sie länger hin schaute, erschien Karaphil, der zu ihr sprach im Flüsterton: „Nur zusammen sind wir stark. Nur wenn sich alle Völker der Allianz zu einem Ganzen, einer Gemeinschaft zusammenschließen, können wir etwas erreichen.“
Er nahm Lórelias Hand, legte einen Ring hinein und drückte ihre Hand sachte wieder zu. Dann war auch er verschwunden.
Als Lórelia die Hand wieder öffnete, erkannte sie, dass es der Ring war, den sie in der Erde gefunden hatte.
„Nur zusammen sind wir stark. Nur wenn sich alle Völker der Allianz zu einem Ganzen, einer Gemeinschaft zusammenschließen, können wir etwas erreichen“, wiederholte sie die Worte von Karaphil.

Einige Tage später saß Lórelia mit ihren Freunden in der Taverne zusammen. Sie waren soeben von einem aufregenden Abenteuer zurückgekehrt und froh, dass sie alle noch am leben waren. Es war einige Male ganz schön gefährlich geworden, doch zusammen hatten sie alle Herausforderungen gut gemeistert.
Als dann auch noch Ambrosch sagte: „Oh, du hast einen neuen Ring. Der ist mir noch gar nicht aufgefallen. Wo hast du ihn denn her?“ musste Lórelia wieder an Aranaís und Karaphils Worte aus ihrem Traum denken. Ja, sie hatten Recht. Nur zusammen ist man stark und hat auch viel mehr Spaß. Man fühlt sich außerdem geborgen, wie in einer Familie.
Und so erzählte sie ihren Freunden von ihren Erlebnissen: Wie sie den Ring gefunden hatte und von ihren Träumen.
Als sie geendet hatte, lag eine angenehme Stille über den Freunden. Lórelias Augen starrten in die Ferne. Und wenn wir eine solche Gemeinschaft gründen? Wo jeder für jeden da ist. Langsam wurde Lórelia bewusst, dass sie sich nach einer solchen Gemeinschaft sehnte. Nach einer Gemeinschaft, wie eine Familie, wo die Freundschaft und das Füreinander-Dasein an höchster Stelle stand.
Also sprach Lórelia den Gedanken laut aus: „Was würdet ihr davon halten, wenn wir eben so eine Gemeinschaft gründen würden? Eine Gemeinschaft wo jeder für jeden da ist. Wir sind zwar schon immer füreinander da, doch wenn wir eine solche Gemeinschaft gründen, dann finden wir vielleicht noch Gleichgesinnte.“
Zu Lórelias Zufriedenheit, fanden ihre Freunde es eine tolle Idee und eine besondere Herausforderung, dergleichen auf die Beine zu stellen.
„Der Ring des Ilúve“, sagte Atalanta träumerisch.
Lórelia blickte zu ihr hinüber. Ring des Ilúve – Das klang gut.
„Sag, was heißt Ilúve denn?“ fragte sie Atalanta.
„Es heißt ‚Der Ring des Ganzen’ “
Lórelia lächelt. ‚Der Ring des Ganzen’ – ‚Der Ring des Ilúve’: Eine Gemeinschaft, in der alle willkommen sind, eine Gemeinschaft aller Völker der Allianz, weil sie nur zusammen stark sein können.

Von Ningi

  Unser Gildenwappen:

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