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Atheas von Stratholme

 
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Atheas
Neuling


Titel: von Stratholme

Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 31.12.2009 01:08    Titel: Atheas von Stratholme Antworten mit Zitat

"He, wartet mal!"
Der junge Mann hielt inne und wandte sich halb um.
"Ja?" fragte er freundlich, aber auch ein wenig reserviert, den Fremden, der auf ihn zu geeilt kam.
Der Fremde hatte eine grünlich gefärbte Feder und einen Stapel Pergamentblätter in Händen und wirkte furchtbar aufgeregt.
"Ihr da! Seid ihr nicht ein Paladin?"
Atheas hob eine Braue und vollendete die Drehung, verschränkte die kräftigen Arme vor der Brust und musterte den Pergamentträger skeptisch. "Wie kommt ihr darauf?"
"Ach, ähm,..."
Mit einem Blick auf den konsternierten Ausdruck auf der jungen Miene beschloss er offenbar, nicht drum herum zu reden.
"Bruder Crowley hat es mir verraten."
"Aha. Es trifft jedenfalls zu."
"Schön, schön! Ich bin Retor Flachs und schreibe für den Stormwind-heute! Ihr wisst schon, die Zeitung." fügte er hastig hinzu, als der Paladin sich mit einem Kopfschütteln abwenden wollte.
"Und, ähm, was genau wollt ihr von mir?"
"Eine Befragung!"
"Wie bitte?"
"Nun, also, wir haben eine Sonderserie über unsere heiligen Streiter" bemühte sich der Nachfrager eilig, dem Paladin Honig um den nichtvorhandenen Bart zu schmieren, "und dieses mal hätten wir gerne euch befragt und über euch geschrieben."
Eine Weile blickte Atheas den Zeitungsmensch fassungslos an.
"Wie bitte? Nein, schon gut - tut mir leid, daran habe ich kein Interesse."
Diesmal wandte sich der junge Paladin kopfschüttelnd ab. Was es nicht alles gab!
"Wartet doch!"
Eilig folgte ihm Flachs, überrundete ihn und lief schließlich rückwärts vor dem Paladin her, eilig bemüht, nicht einen zufälligen Tritt seines unkooperativen Opfers abzubekommen.
"Seht, es ist so, das dadurch, das die Kapelle mit dem Ausbildungszentrum für Paladine so weit fort ist.."
Er unterbrach sich, als Atheas ihn hastig an der Schulter packte, abbremste und ihn zur Seite stieß. Einen Augenblick war er verblüfft über die sinnlose Grobheit des Paladins und wollte ihn anfahren, als dieser hinter ihn deutete. Ein Blick über die Schulter zeigte ihm, das sie in einer Kurve angelangt waren und er beinahe über einen Pfosten eines der Kais am Kanal gestolpert wäre, um dann unweigerlich eine nasse Landung zu erfahren.
"Danke..." murmelte der Nachfrager zerknischt und ordnete sich angespannt die Kleidung.
Der Paladin winkte ab und begann wieder, mit festem Schritt Richtung Kathedralenviertel loszu marschieren.
"Wartet doch! Bitte, es gibt kaum noch jemanden hier, der etwas über die Paladine weiß! Euch muss doch klar sein, das ihr nur Rekruten erhaltet, wenn die jungen Leute von euch wissen, oder nicht?"
Da der Paladin ungerührt weiter ging, ließ Flachs enttäuscht die Schreibutensilien und auch den Blick sinken, seufzte leise.
Dann jedoch verklang das Geräusch der Schritte und Atheas' Stimme erklang.
"Ist das euer tatsächlicher Beweggrund?"
Flachs zögerte, sah sich um ob auch niemand zuhörte. Dies könnte seinem Ruf als hartgesottener Kerl ohne Gefühle schaden!
"Ja." brummte er dann widerwillig.
"Offiziell wollen wir Heldengeschichten zur Moralsteigerung verkaufen und damit obendrein Gold verdienen, aber mir persönlich... meine Eltern haben nur dank der Silbernen Hand ihr Leben in den Pestländern nicht verloren, sondern konnten hier her gelangen - ich denke, ich bin den Euren etwas schuldig und... ich glaube, wir wären um einiges ärmer dran, gäbe es keine Paladine mehr."
Atheas' himmelblaue Augen schienen ihn regelrecht zu durchbohren, während sich die Herzschläge dahinzogen, dann nickte er.
"Gut, einverstanden."


Zuletzt bearbeitet von Atheas am 17.11.2010 14:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Atheas
Neuling


Titel: von Stratholme

Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 31.12.2009 02:40    Titel: Antworten mit Zitat

Aus unserer Reihe "die Silberne Hand": Atheas von Stratholme!
Lesen sie heute den exklusiven Bericht über einen Jünger unserer glorreichen Paladine, die stetig ihr Leben selbstlos einsetzen um uns Frieden und Sicherheit zu gewähren!

Hier sitze ich, Retor Flachs, einem jungen Mann gegenüber, dem dieses ganze Treffen offenbar unangenehm ist: es scheint mir, als wäre ihm nicht recht, wenn er ins Rampenlicht gezerrt wird. Was sagt ihr dazu, Atheas?
Atheas: Da habt ihr völlig recht. Geht das auch, wie heisst das, Anonym?
Flachs: Tut mir leid, wir wollen doch das die Leute wissen, wer ihnen den Ärger vom Hals hält, nicht wahr?
Der Paladin seufzt, gibt mir mit einer Geste zu verstehen, das ich fortfahren möge.
Atheas von Stratholme ist ein schneidiger junger Mann. Seine langen Haare sind von rotblonder Farbe und er ist von der Sonne tief gebräunt, ein Zeichen dafür, wie viel Zeit er im Freien beim Kampf mit der Geißel verbringt.
Flachs: Wie alt seid ihr, Atheas?
A:22. Sommer des nächsten Jahreslaufes 23.
F: Sehr jung für einen Paladin, oder?
A:(lacht)Eigentlich gar nicht. Wir fangen jung mit der Ausbildung an. Ich erhielt meine Anwärterschaft mit 8. Darauf folgten 10 Sonnenläufe Ausbildung die Aufnahme in den Orden erfolgte mit 15.
F: Wusstet ihr denn damals schon, das ihr das tun wollt?
A: Aber natürlich.
F: Wie kam das denn? Die wenigsten wissen so jung, wie ihr Lebensweg aussehen soll.
A: Ich erinnere mich noch genau. Es war das Blütenfest, das in den Dörfern rings in und um meine Heimatstadt gefeiert wurde, als eine Abordnung Paladine die Straße entlang ritt. Es war nicht nur, das sie einfach beeindruckend aussahen in ihren Panzern; die Leute, die sie sahen, liefen auf sie zu, begrüßten sie freudig, umjubelten sie - es war, als kämen Legenden nach Hause. Ich fragte später meine Mutter, wer die Männer und Frauen denn gewesen wären, und sie sagte, sie wären jene, die zwischen uns und dem Bösen stehen und ihr Leben für jeden von uns einsetzen. Davon war ich tief beeindruckt, auch wenn ich das damals Verstandsmässig gar nicht richtig erfassen konnte. Wie denn auch! (Wieder lacht er)
F: Und das ihr damit praktisch jedes Mädchen oder jeden Jungen haben könntet, hat damit nichts zu tun?
Offensichtlich habe ich etwas falsches gesagt, denn er sieht nun sehr empört aus.
A: Natürlich nicht!
(er atmet tief durch und funkelt mich an) Der Dienst am Licht, der Dienst am Volk und an den Kameraden, das ist das Wichtigste. Wenn sich dabei die Wahre Liebe erkennt, so werde ich das annehmen, aber herzlose Liebeleien, nur aufgrund meines Ranges und meiner Positionen werde ich meiner Seele nicht antun.
F: hehre Ziele. Ist das ein Teil eurer Lehren oder eure persönliche Überzeugung?
A: Beides.
(Er lächelt wieder)
F: Ihr sagtet, ihr wäret aus Stratholme. Erzählt mir und unseren Lesern doch bitte, wie das damals war.
Seine Miene wird erst abweisend, dann jedoch entspannt er sich.
A: (seufzt) Ich war damals in der Stadt, als der Verräterprinz ankam um uns alle zu ermorden. Es war, als hätte jemand die Tore zu den niedersten Abgründen des Nethers aufgestoßen. Dämonen, Untote, Soldaten, die nicht wussten, ob sie den Befehlen ihres Herrn gehorchen oder fliehen sollten; einige wenige hatten den Mut, aufzubegehren und die Unschuldigen zu schützen. Ihr Opfer wird nie vergessen werden: einige wenige haben dank dieser tapferen Seelen das Massaker und die anschließende Feuersbrunst überlebt.
F: Ihr auch?
A: Nein. Meine Mutter nahm ihre alten Waffen zur Hand und beschützte meine Schwester, Mia, und mich, bis schließlich die Zombies und Ghule Vater wie Mutter töteten. (er zögert, nickt dann) Entschuldigt, ich möchte nicht ins Detail gehen, das ist sehr persönlich.
F: Ich verstehe. Wie seid ihr aus dem Sperrriegel entkommen?
A: Niemand achtet auf Kinder, das ist selbst im Krieg so. Ich hatte Mia an der Hand und schlängelte mich einfach durch. Allerdings hatte ein Ghul andere Pläne und hat - ich weiß nichtmal, ob er auf mich gezielt hatte oder auf den Soldaten an dem ich mich vorbeidrückte - mir den Rücken aufgeschlitzt. Ich bin mit meiner Schwester in den See vor Stratholme gestürzt und wäre dort fast ertrunken. Ein paar Paladine, die sich dem Befehl des Verräters verweigert hatten, haben mich herausgefischt und versorgt; leider (wieder zögert er, atmet tief durch) ist meine Schwester, vermute ich jedenfalls, ertrunken.
F: Das tut mir leid.
A: Mir auch.
F: Lasst uns zu einem erfreulicheren Thema wechseln. Ihr kämpft seit fast einem Jahrzehnt in den Pestländern gegen die Geißel und könnt für euch verbuchen, das sie sich nicht weiter ausgebreitet hat. Wie gelingt euch das?
A: Ah, ihr sagt das so, als wäre das einzig mein Verdienst. Bedenkt, das nicht nur die Paladine dort arbeiten, sondern auch Soldaten und, auch wenn es mir nicht gefällt, der scharlachrote Kreuzzug.
F: Das erstaunt mich. Was stört euch denn an diesen Dienern des Lichts?
A: Ihr Hochmut, ihre Grausamkeit und ihre Selbstherrlichkeit. Und, was noch schwerer wiegt: ihren absoluten Mangel an Respekt vor dem Leben.
F: Wie meint ihr das?
A: Ich bin nicht befugt, das genauer auszuführen; sagen wir einfach, das wir von der Silbernen Hand dem Kreuzzug wenn wir können die Freiheit nehmen, Entscheidungen über Gefangene zu treffen.
F: Ich verstehe. Nun, was war die größte Leistung, glaubt ihr, die ihr je vollbracht habt?
(er lacht wieder)
A: Eure Fragen zu beantworten ohne mich zum Idioten zu machen, denke ich doch. (er zwinkert mir freundlich zu)
F: Wieder dieser Demuts-Kodex?
A: Ihr habt es erfasst, mein Freund.
F: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?
A: Ich wurde einberufen für den Kreuzzug nach Northrend, und Morgen geht mein Schiff dort hin, die Drachennebel. Unnötig zu sagen, das ich nicht weiß, ob ich zurückkehren werde, aber ich weiß, das mein Leben - oder mein Tod - dort den Sinn hat, jene die zuückbleiben zu schützen und vor dem Verräter zu bewahren. Und beim Licht, ich werde alles mir mögliche tun, ihn aufzuhalten, und koste es mich meine Seele!
F: Das ist doch mal eine Aussage, vielen dank, Paladin Atheas.
A: Es war obwohl ich Zweifel daran hatte, ein Vergnügen.
F: Möge das Licht mit euch sein, Paladin Atheas von Stratholme.


Zuletzt bearbeitet von Atheas am 19.01.2011 21:19, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Atheas
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Titel: von Stratholme

Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 31.12.2009 02:45    Titel: Antworten mit Zitat

173 Fingerbreiten* höhe, knapp 70 Stein** Gewicht und durchtrainiert, aber nicht übermässig muskulös.
Das rotblonde Haar fällt ihm bis auf die Schultern, auch wenn er es zumeist mit einem weichen Tuch bändigt.
Die Haut ist von langem Aufenthalt in der Sonne gebräunt, die Augen von einem klaren, reinen Himmelblau.
Ist er nicht im Dienst, so trägt er ein schlichtes, dunkel gefärbtes Gewand wie es für Pilger auf Reisen üblich ist, ohne Schmuck oder Zierde.

Begleitet wird er von einem jungen Siechdrachenwelpen, den er 'Winzling' genannt hat, und einer Kriegsrossstute namens Katinka, einem Schimmel.

* Fingerbreiten = Centimeter, ungefähr
** Stein = Kilo, ungefähr jedenfalls Wink
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Atheas
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Titel: von Stratholme

Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 31.12.2009 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

(das folgende Bild ist leider etwas zu jung, allerdings stellt es ihn ganz gut dar)



(Klicken zum vergrößern!')
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